Corona-News
15.12.2020

Update zu den Auszahlungen der Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Bei GastroSocial sind zurzeit mehr als 6‘000 Anträge auf Corona-Erwerbsersatzentschädigungen pendent. Die IT-Systeme sind in der Zwischenzeit von unseren externen Spezialisten für eine reibungslose Bearbeitung dieser Anträge angepasst worden und seit dem 10. Dezember 2020 können auch die Anträge bei massgeblicher Umsatzeinbusse sowie die Anträge für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) bearbeitet werden.

Wir sind uns der Dringlichkeit dieser Anträge und der Auszahlungen bewusst und arbeiten mit Hochdruck an deren Verarbeitung. Die Abrechnungen und Auszahlungen werden laufend vorgenommen. Aufgrund der Komplexität des Abrechnungsprozederes wird es aber leider nicht möglich sein, sämtliche Abrechnungen bis Ende Dezember 2020 durchführen zu können.

WICHTIG: Die Auszahlungen der Taggelder für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung erfolgen jeweils monatlich nachschüssig für den Vormonat.

Aktuell präsentiert sich die Situation wie folgt (klicken Sie unten auf den für Sie zutreffenden Punkt):

Corona-Erwerbsersatz für Selbstständigerwerbende (ohne GmbH/AG)

bei Betriebsschliessungen
Bei Einstellung des Betriebs aufgrund bundesrechtlich oder kantonal angeordneter Schliessung besteht der Anspruch für die Dauer der Schliessung (gilt gesamtschweizerisch für Discos, Tanzlokale und Clubs).

aktuelle Situation: Diese Anträge werden laufend verarbeitet und abgerechnet.

bei Veranstaltungsverbot
Bei Ausfall einer geplanten Veranstaltung von über 50 Personen wegen des geltenden Veranstaltungsverbots bzw. der kantonalen Nichtgenehmigung der Veranstaltung, wenn die Betroffenen für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten.

aktuelle Situation: Diese Anträge werden laufend verarbeitet und abgerechnet.

bei massgeblicher Umsatzeinbusse
Wenn die Erwerbstätigkeit wegen Massnahmen gegen das Corona-Virus massgeblich eingeschränkt ist und man dadurch eine Lohn- und Einkommenseinbusse erleidet. Die massgebliche Einschränkung ist definiert durch einen Umsatzverlust von mindestens 55% bzw. 40% im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die Umsatzeinbusse muss deklariert und bestätigt werden, dass sie auf Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen ist. Die Angaben werden mit Stichproben überprüft.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Person hat im Monat Oktober und/oder November eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz
  • Person hat im Monat Dezember eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.
  • Person hat im Monat Dezember eine Umsatzeinbusse von mindestens 40% aber weniger als 55%: Die Person hat erst Anspruch ab dem 19. Dezember 2020, d.h. 13 Taggelder. 

Bitte beachten Sie, dass das Erfordernis der Umsatzeinbusse von 40% zwar für den ganzen Monat Dezember erfüllt werden muss (zwecks Vereinfachung der Umsetzung), der Anspruch aber erst per 19. Dezember 2020 entsteht.

(Rechner für prozentuale Umsatzeinbuss bis und mit 30. November 2020 für min. 55% Umsatzeinbusse / NEU: Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 1. Dezember 2020 für min. 40% Umsatzeinbusse)

aktuelle Situation: Diese Anträge können seit dem 10. Dezember 2020 verarbeitet werden. Aufgrund der Komplexität des Abrechnungsprozederes wird es nicht möglich sein, sämtliche Abrechnungen bis Ende Dezember 2020 durchführen zu können.

bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit, weil die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist
bei Ausfall der Fremdbetreuungsmöglichkeit für Kinder unter 12 Jahren oder der Betreuungsmöglichkeiten für gesundheitlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche

bei angeordneter Quarantäne
bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit wegen einer Quarantänemassnahme

aktuelle Situation für die beiden oben aufgeführten Fälle: Diese Anträge werden laufend verarbeitet und abgerechnet.

Corona-Erwerbsersatz für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber)

bei Betriebsschliessungen
Bei Einstellung des Betriebs aufgrund bundesrechtlich oder kantonal angeordneter Schliessung besteht der Anspruch für die Dauer der Schliessung (gilt gesamtschweizerisch für Discos, Tanzlokale und Clubs).

bei Veranstaltungsverbot
Bei Ausfall einer geplanten Veranstaltung von über 50 Personen wegen des geltenden Veranstaltungsverbots bzw. der kantonalen Nichtgenehmigung der Veranstaltung, wenn die Betroffenen für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten.

bei massgeblicher Umsatzeinbusse
Wenn die Erwerbstätigkeit wegen Massnahmen gegen das Corona-Virus massgeblich eingeschränkt ist und man dadurch eine Lohn- und Einkommenseinbusse erleidet. Die massgebliche Einschränkung ist definiert durch einen Umsatzverlust von mindestens 55% bzw. 40% im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die Umsatzeinbusse muss deklariert und bestätigt werden, dass sie auf Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen ist. Die Angaben werden mit Stichproben überprüft.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Person hat im Monat Oktober und/oder November eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz
  • Person hat im Monat Dezember eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.
  • Person hat im Monat Dezember eine Umsatzeinbusse von mindestens 40% aber weniger als 55%: Die Person hat erst Anspruch ab dem 19. Dezember 2020, d.h. 13 Taggelder. 

Bitte beachten Sie, dass das Erfordernis der Umsatzeinbusse von 40% zwar für den ganzen Monat Dezember erfüllt werden muss (zwecks Vereinfachung der Umsetzung), der Anspruch aber erst per 19. Dezember 2020 entsteht.

(Rechner für prozentuale Umsatzeinbuss bis und mit 30. November 2020 für min. 55% Umsatzeinbusse / NEU: Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 1. Dezember 2020 für min. 40% Umsatzeinbusse)

aktuelle Situation für alle 3 oben aufgeführten Fälle: Diese Anträge können seit dem 10. Dezember 2020 verarbeitet werden. Aufgrund der Komplexität des Abrechnungsprozederes wird es nicht möglich sein, sämtliche Abrechnungen bis Ende Dezember 2020 durchführen zu können.

bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit, weil die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist
bei Ausfall der Fremdbetreuungsmöglichkeit für Kinder unter 12 Jahren oder der Betreuungsmöglichkeiten für gesundheitlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche

bei angeordneter Quarantäne
bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit wegen einer Quarantänemassnahme

aktuelle Situation für die beiden oben aufgeführten Fälle: Diese Anträge werden laufend verarbeitet und abgerechnet.

Corona-Erwerbsersatz für Arbeitnehmende

bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit, weil die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist
bei Ausfall der Fremdbetreuungsmöglichkeit für Kinder unter 12 Jahren oder der Betreuungsmöglichkeiten für gesundheitlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche

bei angeordneter Quarantäne
bei Unterbruch der Erwerbstätigkeit wegen einer Quarantänemassnahme

aktuelle Situation für die beiden oben aufgeführten Fälle: Diese Anträge werden laufend verarbeitet und abgerechnet.

Gerne sind wir telefonisch für Sie da. Sie unterstützen uns aber, wenn Sie auf einen Anruf verzichten, damit wir unsere Personalressourcen vollumfänglich für die Verarbeitung der laufenden Anträge einsetzen können. Wir danken für Ihr Verständnis.

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