Corona-News
26.06.2021

Hinweis zum Corona-Erwerbsersatz für den Monat Juni

Wie bereits in unserem CORONA-NEWS-Beitrag vom 28. Mai 2021 informiert, kann für den Monat Juni 2021 die Corona-Erwerbsersatzentschädigung nach der Anspruchsgrundlage «massgebliche Umsatzeinbusse» geltend gemacht werden und es muss dafür ein vollständig neuer Antrag eingereicht werden.

Diese Anmeldung kann frühestens ab dem 1. Juli 2021 eingereicht werden.

Wenn Sie bis und mit Mai 2021 die Corona-Erwerbsersatzentschädigung nach der Anspruchsgrundlage «Betriebsschliessung» beziehen konnten und ab Juni 2021 die Entschädigung nun nach der Anspruchsgrundlage «massgebliche Umsatzeinbusse» geltend machen wollen, müssen Sie dafür eine neue Anmeldung mit einem der nachfolgend aufgeführten Formulare einreichen.

Bitte reichen Sie keine Verlängerungen von bestehenden Anträgen ein und verwenden Sie nicht den QR-Code der letzten Abrechnung.

Für wen gilt dies?

  • für Selbstständigerwerbende (ohne GmbH/AG) sowie deren mitarbeitenden Ehegatten resp. eingetragenen Partnern
  • für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) sowie deren mitarbeitenden Ehegatten resp. eingetragenen Partnern

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Der Betrieb muss im Monat Juni 2021 auch tatsächlich geöffnet haben. Es besteht kein Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Betrieb aufgrund eines nicht vorhandenen oder unzureichenden Schutzkonzepts nicht öffnen konnte oder auf kantonale Anordnung wieder schliessen musste.
  • Der Betrieb muss im Monat Juni 2021 eine massgebliche Umsatzeinbusse von mindestens 30% im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz in den Jahren 2015 bis 2019 erlitten haben. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem CORONA-NEWS-Beitrag vom 22. März 2021.
  • Es muss im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von min. CHF 10'000.– erzielt worden sein bzw. bei Betrieben, die erst nach dem 1. Januar 2020 eröffnet haben, muss im Jahr 2020 ein auf 12 Monate hochgerechnetes AHV-pflichtiges Einkommen von min. CHF 10'000.– erzielt worden sein. Das Gleiche gilt sinngemäss für Betriebe, die erst im Jahr 2021 eröffnet haben.

Ohne Lohneinbusse besteht kein Anspruch auf eine Entschädigung!
Für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) sowie deren mitarbeitenden Ehegatten resp. eingetragenen Partnern sowie die mitarbeitenden Ehegatten bzw. eingetragenen Partnern von Selbstständigerwerbenden kann nur dann eine Entschädigung ausbezahlt werden, wenn ein reduzierter oder gar kein Lohn ausbezahlt wurde. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in unserem CORONA-NEWS-Beitrag vom 26. Februar 2021.

Unser Rechner für min. 30% Umsatzeinbusse hilft bei der Berechnung der prozentualen Umsatzeinbusse.

Hinweis für Diskotheken und Tanzlokale:

Für Diskotheken und Tanzlokale, die ab dem 26. Juni 2021 wieder öffnen dürfen, besteht für den ganzen Monat Juni 2021 für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung die Anspruchsgrundlage der Betriebsschliessung. Ab dem 1. Juli 2021 können diese Anspruchsberechtigten den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit (Anspruchsgrundlage «massgebliche Umsatzeinbusse») geltend machen, sofern sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erlitten haben. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unserem CORONA-NEWS-Beitrag vom 28. Mai 2021.

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