FAQ
21.04.2021

Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) – Fragen und Antworten

Formulare & Merkblätter

Fragen und Antworten

Anmeldung/Anspruch

Ich habe die Corona-Erwerbsersatzentschädigung ab dem 17. September 2020 bis Ende des Vormonats erhalten. Muss ich den laufenden Monat neu beantragen?
Ja. Da der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung nur für die Dauer der angeordneten Massnahmen des Kantons oder des Bundes besteht, muss die Entschädigung für jeden Monat neu beantragt und belegt werden.
Stand per 10.12.2020

Werden an die Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) Leistungen einer Betriebsunterbuchsversicherung angerechnet?
Falls die Person in arbeitgeberähnlicher Stellung eine Betriebsunterbruchversicherung oder etwas Analoges abgeschlossen hat, was den Umsatzausfall infolge Corona ganz oder teilweise abdeckt, besteht für diese Zeitperiode kein Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung.
Stand per 10.12.2020

Meine Ehefrau/Mein Ehemann oder eingetragene(r) Partner/in arbeitet im Betrieb mit. Sie/Er ist weder angestellt noch selbstständig. Hat sie/er dennoch Anspruch auf EO-Taggelder oder eine andere Entschädigung?
Es haben aktuell nur Ehegatten sowie eingetragene Partner/innen von Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) rückwirkend per 17. September 2020 Anspruch, sofern sie im Betrieb mitarbeiten und einen AHV-pflichtigen Lohn beziehen.
Stand per 10.12.2020

Aus welchen Gründen kann ich den Anspruch für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung geltend machen?

  • Ich muss meine Arbeit wegen Kinderbetreuung unterbrechen, da die Schule, Kita oder betreuende Drittperson in Quarantäne ist.
  • Ich muss in Quarantäne, weil ich Kontakt zu einer auf Covid-19 positiv getesteten Person hatte oder aus einem Risikogebiet zurückgekommen bin.
  • Ich muss meinen Betrieb schliessen, weil der Kanton oder der Bund die Betriebsschliessung direkt angeordnet hat (z.B. Schliessung aller Tanzlokale ab dem 29. Oktober 2020).
  • Ich bin in der Veranstaltungsbranche tätig und alle geplanten Veranstaltungen wurden wegen einer angeordneten Massnahme des Kantons oder Bundes abgesagt oder nicht bewilligt.
  • Ich bin eine Person in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) eines Betriebs und habe in den Monaten ab dem 17. September 2020 eine Umsatzeinbusse von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30% aufgrund einer wesentlichen Einschränkung der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Monatsdurchschnitt von 2015 bis 2019.
  • Voraussetzung ist jedoch immer, dass auch eine AHV-pflichtiges Einkommen erzielt wurde.
    Stand per 21.04.2021

Wohin kann ich meine Anmeldung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung senden?
Alle Anmeldungen, welche die Corona-Erwerbsersatzentschädigung betreffen, finden Sie als Onlineformular auf unserer Website. Falls Sie eine PDF-Version des Bundes verwenden, senden Sie dieses bitte per E-Mail an erwerbsersatz@gastrosocial.ch oder per Post an GastroSocial, Buchserstrasse 1, 5001 Aarau.
Stand per 10.12.2020

Welche Belege/Unterlagen muss ich der Anmeldung beilegen?

  • bei Betriebsschliessung:
    Dem Antrag muss ein Nachweis über die angeordnete Massnahme, auf die sich die Anmeldung bezieht, beigelegt werden. Dies kann ein Auszug der Massnahmen auf der kantonalen Website, ein Rundschreiben des Kantonsarztes oder eine Publikation einer anderen öffentlichen Stelle sein.
  • bei Veranstaltungsverbot:
    Dem Antrag muss pro Anspruchsmonat ein Nachweis über mindestens eine geplante oder abgesagte Veranstaltung mit einer erwarteten Besucheranzahl von über 50 Personen beigelegt werden (oder weniger Besucher, je nach Bestimmungen der einzelnen kantonalen Massnahmen).
  • bei angeordneter Quarantäne:
    Nachweis über die behördlich oder ärztlich angeordnete Quarantäne. Bei Arbeitnehmenden zusätzlich die letzten 3 Monatslohnabrechnungen vor Eintritt der Quarantäne.
  • bei Wegfall der Kinderbetreuung:
    Nachweis über die behördlich oder ärztlich angeordnete Quarantäne der Schule, Kita oder der betreuenden Drittperson. Bei Arbeitnehmenden zusätzlich die letzten 3 Monatslohnabrechnungen vor Eintritt des Wegfalls der Kinderbetreuung.
  • bei massgeblicher Umsatzeinbusse (von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30%):
    Es müssen keine Belege über die Umsatzeinbusse eingereicht werden. Die Ausgleichskasse behält sich nachträgliche Stichproben vor, bei welchen die Umsatzeinbusse belegt werden müssen. Bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) mit Aufnahme der Erwerbstätigkeit nach dem 1. Januar 2020 müssen alle Monatslohnabrechnungen für das Jahr 2020 eingereicht werden. 
    Stand per 21.04.2021

Erhalten über 65-jährige Personen oder Lernende auch eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung?
Der Anspruch auf die Entschädigung ist nicht an ein bestimmtes Mindest- resp. Höchstalter gebunden. Sofern sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt werden, haben auch Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben und Lernende Anspruch auf die Entschädigung.
Stand per 10.12.2020

Entschädigung

Auf welcher Basis wird die Corona-Erwerbsersatzentschädigung der Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) berechnet?

  • bei Betriebsschliessung und Veranstaltungsverbot:
    Für erstmalige Ansprüche wird der durchschnittliche Monatslohn 2019 gemäss Lohnausweis als Basis für die Entschädigung genommen. Bei unterjähriger Aufnahme der Erwerbstätigkeit des Betriebs wird das Einkommen auf 12 Monate hochgerechnet. Wurde der Betrieb erst im Jahr 2020 eröffnet, werden alle Monatslöhne aus dem Jahr 2020 berücksichtigt. Ist die Entschädigung einmal festgesetzt, kann sie nachträglich nicht mehr aufgrund einer geänderten Einkommensgrundlage angepasst werden. Wurde im Zeitraum zwischen dem 17. März 2020 und dem 16. September 2020 bereits Corona-Erwerbsersatz bezogen, gilt Besitzstand. Es wird die gleiche Berechnungsgrundlage für die Ansprüche ab dem 17. September 2020 verwendet.
  • bei angeordneter Quarantäne und Wegfall der Kinderbetreuung:
    Es wird der Durschnitt des AHV-pflichtigen Lohns gemäss der letzten 3 Monatslohnabrechnungen vor Eintritt des Ereignisses als Basis für die Entschädigung genommen.
  • bei massgeblicher Umsatzeinbusse (von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30%):
    Es wird der effektiv ausbezahlte AHV-pflichtige Monatslohn nach dem 17. September 2020 (einzeln pro Anspruchsmonat) vom durchschnittlichen AHV-pflichtigen Monatslohn 2019 gemäss Lohnausweis abgezogen. Die Entschädigung wird auf der Differenz berechnet. (Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse bis und mit 18. Dezember 2020 für min. 55% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeibusse ab 19. Dezember 2020 für min. 40% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeibusse ab 1. April 2021 für min. 30% Umsatzeinbusse)
    Beispiel:
    Durchschnittslohn pro Monat 2019: CHF 6’000.–
    ausbezahlter Lohn Oktober 2020: CHF 1’500.–
    Die Differenz beträgt CHF 6’000.– minus CHF 1’500.– = CHF 4’500.–. Es wird 80% von CHF 4’500.– auf einen Tagesansatz [geteilt durch 30 Tage] berechnet: CHF 120.–.
    Stand per 21.04.2021

Wann erhalte ich die Corona-Erwerbsersatzentschädigung ausbezahlt?
Die Taggelder für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung werden nachschüssig ausbezahlt. Zwischen der Anmeldung und der Auszahlung dauert es in der Regel einen Monat.
Stand per 17.04.2020

Betriebsschliessung

Haben Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie deren mitarbeitende Ehegatten bzw. eingetragene Partner Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung wenn sie ihren Betrieb aufgrund kantonaler oder bundesrechtlicher Bestimmungen schliessen mussten (Betriebsschliessung) und dadurch einen Erwerbsausfall (Lohnausfall) erleiden?
Ja, auch diese Personen haben Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung wenn sie ihren Betrieb aufgrund kantonaler oder bundesrechtlicher Bestimmungen schliessen mussten (Betriebsschliessung) und dadurch einen Erwerbsausfall (Lohnausfall) erleiden. Die Entschädigung beträgt 80% des Lohnausfalls im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen AHV-pflichtigen Monatseinkommen im Jahr 2019, höchsten aber CHF 196.– pro Tag.

Berechnungsbeispiel:
Hans M. hat sich im Dezember keinen Lohn ausbezahlt oder abgerechnet. Für die Berechnung seiner Entschädigung ist der in einen Tagesverdienst umgerechnete Lohnausfall im Vergleich zum durchschnittlichen Monatseinkommen des Jahres 2019 massgebend. Dazu wird der Lohnausfall mit 0.8 multipliziert und durch 30 Tage geteilt. Bei Hans M. beträgt dieser Lohnausfall CHF 3'000.–, was ein Taggeld von CHF 80.– ergibt (CHF 3'000.– x 0.8 / 30 Tage = CHF 80.–/Tag). Wer keinen Lohnausfall hat, hat auch keinen Anspruch auf die Entschädigung.
Stand per 27.01.2021

Können Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber), deren Betrieb aufgrund einer direkten Anordnung des Bundes oder Kantons geschlossen werden muss, Corona-Erwerbsersatzentschädigung beziehen?
Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) haben Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung, wenn der Kanton oder der Bund die Betriebsschliessung direkt angeordnet hat (z.B. alle Tanzlokale mussten auf Anweisungen des Bundes ab dem 29. Oktober 2020 schliessen). Kein Anspruch besteht, wenn der Betrieb wegen fehlender Rentabilität, angeordneter Reduktion der Öffnungszeiten oder wegen anderen angeordneten Restriktionen freiwillig geschlossen wurde. Ebenso besteht kein Anspruch infolge Betriebsschliessung, wenn sich der Inhaber/die Inhaberin oder eine andere betriebsrelevante Person (z.B. Koch) in eine behördlich oder ärztlich angeordnete Quarantäne begeben muss und darum der ganze Betrieb eingestellt wird. 
Stand per 10.12.2020

Veranstaltungsverbot

Ich bin in der Veranstaltungsbranche tätig und alle geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt. Habe ich Anspruch und wenn ja, wie lange?
Es besteht ein Anspruch, wenn Ihr Betrieb hauptsächlich in der Veranstaltungsbranche tätig ist und die Veranstaltungen wegen einer angeordneten Massnahme des Kantons oder des Bundes abgesagt oder nicht bewilligt wurden. Zur Veranstaltungsbranche gehören auch Zulieferer wie Catering, Foodtrucks, Licht- und Tontechniker etc. Die Entschädigung wird für den ganzen Veranstaltungsmonat ausgerichtet.
Stand per 10.12.2020

Angeordnete Quarantäne

Wer hat Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung infolge Quarantäne?
Diese Corona-Erwerbsersatzentschädigung richtet sich an Personen, die nicht selber am Virus erkrankt sind, sich aber aufgrund von Kontakt mit einer positiv getesteten Person in Quarantäne begeben müssen. Muss sich eine Person nach der Rückreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne begeben, besteht der Anspruch nur, wenn das Land bei Einreise noch nicht auf der Liste der Risikogebiete des BAG stand und sich die Person innert 2 Tagen bei der zuständigen kantonalen Behörde gemeldet hat. Die Quarantäne muss ärztlich oder behördlich angeordnet sein. Eine Selbstisolation genügt für den Anspruch nicht. Es werden maximal 7 Tage pro angeordneter Quarantäne entschädigt. In der Regel gibt es eine Einmalzahlung zum Schluss der Quarantäne.
Stand per 08.02.2021

Wegfall der Kinderbetreuung

Eltern, die aktuell nicht arbeiten können, weil sie ihre Kinder betreuen müssen, haben Anspruch, wenn die Betreuung erfolgt, weil

  • die Schule, die Kita oder Institution für gesundheitlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche wegen Quarantäne schliessen muss.
  • die normalerweise betreuende Drittperson sich in Quarantäne befindet oder an Covid-19 erkrankt ist.
  • das Kind sich in angeordnete Quarantäne begeben muss.

Kein Anspruch besteht, wenn man die Arbeit neben der Kinderbetreuung zu 100% im Homeoffice verrichten kann. Während der ordentlichen Schulferien besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

Massgebliche Umsatzeinbusse (von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30%)

Welche Voraussetzungen müssen für eine massgebliche Umsatzeinbusse (von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30%) bei wesentlicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit erfüllt sein?

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Person hat im Monat Oktober 2020 und/oder November 2020 eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.
  • Person hat im Monat Dezember 2020 eine Umsatzeinbusse von mindestens 55%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.
  • Person hat im Monat Dezember 2020 eine Umsatzeinbusse von mindestens 40% aber weniger als 55%: Die Person hat erst Anspruch ab dem 19. Dezember 2020, d.h. 13 Taggelder.
  • Person hat im Monat April 2021 und/oder Mai 2021 eine Umsatzeinbusse von mindestens 30%: Die Person hat für den ganzen Monat einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Bitte beachten Sie, dass das Erfordernis der Umsatzeinbusse von 40% zwar für den ganzen Monat Dezember erfüllt werden muss (zwecks Vereinfachung der Umsetzung), der Anspruch aber erst per 19. Dezember 2020 entsteht. 

Es muss in den Monaten nach dem 17. September 2020 ein Umsatzverlust von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30% gegenüber dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz zwischen 2015 und 2019 vorliegen. Zusätzlich muss im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens CHF 10‘000.– generiert worden sein. Wurde der Betrieb erst nach dem 1. Januar 2020 eröffnet, muss mindestens während 3 Monaten Umsatz generiert worden sein. In diesem Fall werden zur Umsatzberechnung die drei umsatzstärksten Monate genommen und zwar im Zeitraum ab Aufnahme der Erwerbstätigkeit bis zum Vormonat des Datums, ab welchem Sie die Corona-Erwerbsersatzentschädigung beanspruchen wollen (Berechnung siehe Frage «Wie rechne ich die prozentuale Umsatzeinbusse von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30% für die wesentliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit aus?»). Zusätzlich muss im Jahr 2020 ein auf 12 Monate hochgerechnetes AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens CHF 10‘000.– erzielt worden sein. (Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse bis und mit 18. Dezember 2020 für min. 55% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 19. Dezember 2020 für min. 40% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 1. April 2021 für min. 30% Umsatzeinbusse)
Stand per 21.04.2021

Wie rechne ich die prozentuale Umsatzeinbusse von mindestens 55% bzw. 40% bzw. 30% für die wesentliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit aus?

  • bei Eröffnung des Betriebs (GmbH- oder AG-Inhaber) vor dem 1. Januar 2015:
    Es wird der Gesamtumsatz (exkl. MwSt.) von 2015 bis 2019 zusammengezählt und durch 60 Monate geteilt. Dem so errechneten durchschnittlichen Monatsumsatz wird der Gesamtumsatz (exkl. MwSt.) des Anspruchsmonats (z.B. Oktober 2020) gegenübergestellt. 
  • bei Eröffnung des Betriebs (GmbH- oder AG-Inhaber) zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2019:
    Es wird der Gesamtumsatz (exkl. MwSt.) ab Eröffnung des Betriebs (GmbH- oder AG-Inhaber) bis zum 31. Dezember 2019 zusammengezählt und durch die Anzahl Monate dieser Periode geteilt. Dem so errechneten durchschnittlichen Monatsumsatz wird der Umsatz des Anspruchsmonats (z.B. Oktober 2020) gegenübergestellt.
  • bei Eröffnung des Betriebs (GmbH- oder AG-Inhaber) nach dem 31. Dezember 2019:
    Wurde der Betrieb (GmbH- oder AG-Inhaber) erst nach dem 31. Dezember 2019 eröffnet, muss mindestens während 3 Monaten Umsatz generiert worden sein. In diesem Fall werden zur Umsatzberechnung die drei umsatzstärksten Monate (exkl. MwSt.) genommen und zwar im Zeitraum ab Aufnahme der Erwerbstätigkeit bis zum Vormonat des Datums, ab welchem Sie die Corona-Erwerbsersatzentschädigung beanspruchen wollen. Dem so errechneten durchschnittlichen Monatsumsatz wird der Umsatz des Anspruchsmonats (z.B. Oktober 2020) gegenübergestellt.
    (Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse bis und mit 18. Dezember 2020 für min. 55% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 19. Dezember 2020 für min. 40% Umsatzeinbusse | Rechner für prozentuale Umsatzeinbusse ab 1. April 2021 für min. 30% Umsatzeinbusse)
    Stand per 21.04.2021

Besonders gefährdete Personen

Wie berechnet sich die Entschädigung für besonders gefährdeten Personen bei unselbstständiger Erwerbstätigkeit?
Martha M. arbeitet als Verkäuferin in einem Unternehmen. Sie leidet an einer Herzerkrankung und gehört somit zu den besonders gefährdeten Personen. Homeoffice ist in ihrem Beruf nicht möglich. Ihr Monatslohn im Januar 2021 betrug CHF 5'400.–. Somit beträgt ihre Entschädigung CHF 144.– pro Tag (CHF 5'400.– x 0.8 / 30 Tage = CHF 144.–/Tag).
Stand per 20.01.2021

Beiträge an die Ausgleichskasse

Kann ich die Akontorechnung der Ausgleichskasse anpassen lassen?
Die Akontobeiträge können angepasst werden, wenn die Lohnsumme um min. 10% sinkt. Bitte teilen Sie uns per E-Mail die voraussichtliche Lohnsumme für das Jahr 2020 mit, damit wir die Akontobeiträge anpassen können. Wenn Sie das Lohnprogramm GastroSocial@net nutzen, passen wir Ihre Akontobeiträge automatisch bei einer Abweichung von mehr als 20% an. Wenn Sie das Lohnprogramm miruSocial oder die Schnittstellen mirusConnect benutzen, haben Sie die Möglichkeit, beim Abschluss der Lohnperiode die Akontorechnung anzupassen. (weitere Infos)
Stand per 25.03.2020

Ich kann die Rechnung zurzeit nicht bezahlen. Was habe ich für Möglichkeiten?
Unternehmen, die wegen der Corona-Krise mit Liquiditätsproblemen konfrontiert sind, haben die Möglichkeit, bei GastroSocial einen Zahlungsaufschub für Pensionskassen- und Ausgleichskassenbeiträge zu beantragen. Sie müssen sich dabei zu regelmässigen Ratenzahlungen verpflichten.
Stand per 30.04.2020

Diverses 

Ich habe bei meiner Pensionskasse Arbeitgeberbeitragsreserven, kann ich damit auch die Arbeitnehmerbeiträge bezahlen?
Ja, der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. November beschlossen, dass die Arbeitgeber für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden dürfen. Diese Regelung ist befristet auf den 31. Dezember 2021. Senden Sie uns den entsprechenden Auftrag per E-Mail an aussendienst@gastrosocial.ch.
Stand per 12.11.2020

Bin ich auf Seiten der Pensionskasse auch versichert bei einer Pandemie?
Todesfälle und Invaliditätsfälle infolge der Coranvavirus-Pandemie sind zu den gleichen Bedingungen gedeckt wie andere Erkrankungen. Ihr Reglement sieht keinen Ausschluss oder Einschränkungen wegen Epidemien oder Pandemien vor. Eine Quarantäne gilt nur dann als Arbeitsunfähigkeit, wenn eine ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit in Folge Krankheit vorliegt. Eine rein arbeitgeberseitige Weisung genügt nicht.
Stand per 10.12.2020

Werden Kinderzulagen auch während der Kurzarbeit ausbezahlt?
Solange der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber noch angestellt ist, werden die Kinderzulagen weiterhin über den Arbeitgeber ausbezahlt.
Stand per 30.03.2020

Werden die Renten termingerecht ausbezahlt?
Ja, die termingerechte Auszahlung der Renten ist gewährleistet.
Stand per 30.03.2020

Für weitere Informationen und Auskünfte kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Anfrage aufgrund der aktuellen Situation eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!

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