Corona-News
15.04.2021

Terrassen-Öffnung ab 19. April 2021

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. April 2021 unter anderem beschlossen, dass Restaurations-, Bar- und Clubbetriebe einschliesslich Take Away-Betriebe ab Montag, 19. April 2021, ihre Terrassen bzw. Aussenbereiche wieder öffnen dürfen.  

Gemäss Information seitens des Bundes wird die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wie bisher fortgeführt. In Übereinstimmung mit den Erläuterungen zur geänderten Bestimmung bleibt in diesen Fällen der Anspruch von Selbstständigerwerbenden (ohne GmbH/AG) und von Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber) nach der Anspruchsgrundlage «Betriebsschliessung» vorerst bestehen, auch wenn der Aussenbereich geöffnet ist. 

Dies bedeutet konkret Folgendes:
Wenn Sie bisher Ihren Betrieb geschlossen hatten und nun Ihre Terrasse oder Ihren Aussenbereich ab dem 19. April 2021 öffnen, können Sie als Anspruchsberechtigte* ab dem 1. Mai 2021, die Anmeldungen für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung für den GANZEN MONAT APRIL 2021 nach der Anspruchsgrundlage «Betriebsschliessung» einreichen.
* Selbstständigerwerbende (ohne GmbH/AG), deren mitarbeitende Ehegatten bzw. eingetragene Partner und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (Gesellschafter bzw. GmbH- oder AG-Inhaber) sowie deren mitarbeitende Ehegatten bzw. eingetragene Partner bei Betriebsschliessung, massgeblicher Umsatzeinbusse und Veranstaltungsverbot

Der Bundesrat hat ausserdem beschlossen, die Massnahmen für besonders gefährdete Personen** bis zum 31. Mai 2021 zu verlängern. Dementsprechend wird der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung für besonders gefährdete Personen bis zum 31. Mai 2021 verlängert.
** Zu den besonders gefährdeten Personen gehören Schwangere sowie jene, die nicht geimpft sind und an einer Vorerkrankung, wie z.B. Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, Erkrankungen/Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs oder Adipositas, leiden und ihre Erwerbstätigkeit nicht von zu Hause aus ausüben können und dadurch einen Erwerbsunterbruch erleiden.

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