EO – Erwerbsersatzordnung (inkl. Mutterschaftsentschädigung)

Grundlage

Die EO existiert seit 1953 und ist obligatorisch. Seit 1. Juli 2005 wird auch die Mutterschaftsentschädigung von ihr finanziert.

Zweck

Die Erwerbsersatzordnung regelt die Entschädigungen für dienstleistende Personen in Armee, Zivildienst und Zivilschutz und die Entschädigung bei Mutterschaft.

Beiträge

Vom Bruttolohn werden bei Arbeitnehmenden pro Monat 0.225% abgezogen (total 5.125% für AHV, IV und EO). Arbeitgebende bezahlen denselben Betrag an die EO. Vom steuerbaren Einkommen werden bei Selbstständigerwerbenden 0.45% an die EO überwiesen (total 9.65% für AHV, IV und EO). Bei den Nichterwerbstätigen richten sich die Beiträge nach dem Vermögen.

Ansätze

Die Ansätze für Armee- und Zivildienst sowie Zivilschutz sind auf unserem Merkblatt «Erwerbsausfallentschädigung EO (Ansätze)» aufgeführt.

Die gesetzliche Entschädigung während des Mutterschaftsurlaubs beträgt 80% des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, welches die Mutter unmittelbar vor der Geburt ihres Kindes erzielt hat, maximal CHF 196.– pro Tag. Der Anspruch beginnt am Tag der Geburt des Kindes und endet spätestens nach 98 Tagen. Der Kanton Genf gewährt den Müttern weitergehende Leistungen.

Weitere Informationen

Details finden Sie in unserem Leitfaden und auf den Merkblättern «Erwerbsausfallentschädigung EO (Ansätze)» und «Mutterschaftsentschädigung».