Unfallversicherung

Grundlage

Gemäss Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) sind Arbeitgebende verpflichtet, ihre Arbeitnehmenden gegen Berufs- und Nichtberufsunfall zu versichern. Beträgt die wöchentliche Arbeitszeit weniger als 8 Stunden, müssen Arbeitnehmende nur gegen Berufsunfall versichert werden.

Unfallrisiko einschliessen

Arbeitnehmende müssen dafür sorgen, dass bei ihrer privaten Krankenpflegeversicherung das Risiko «Unfall» eingeschlossen ist, falls

  • die wöchentliche Arbeitszeit weniger als 8 Stunden beträgt (in diesem Fall müssen Arbeitgebende keine Nichtberufsunfallversicherung für ihre Arbeitnehmenden abschliessen).
  • das Arbeitsverhältnis beendet wird (mit der Auflösung des Arbeitsvertrags gilt keine Versicherungsdeckung mehr).

Arbeitgebende müssen ihre Arbeitnehmenden schriftlich darauf hinweisen, dass unter den oben aufgeführten Umständen keine Unfalldeckung mehr besteht und die Verantwortung bei den Arbeitnehmenden liegt.

Prämien

Die Prämie für die Berufsunfallversicherung müssen die Arbeitgebenden bezahlen. Die Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung kann den Arbeitnehmenden vom Lohn abgezogen werden.

Leistungen

Die Unfallversicherung übernimmt die Heilungskosten und zahlt 80% des versicherten Verdienstes (maximal CHF 148‘200.–) ab dem 3. Tag nach dem Unfall und die allgemeine Abteilung bei Spitalaufenthalt.

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen bieten weitergehende Leistungen als die obligatorische Unfallversicherung an.

Antrag für die Unfallversicherung

Hier finden Sie den Antrag für die Unfallversicherung.