Pensionskasse

Grundlage

Zusätzlich zur 1. Säule AHV/IV/EO ist die Pensionskasse (berufliche Vorsorge) die 2. Säule der schweizerischen Sozialversicherungen. In der beruflichen Vorsorge gelten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Für das Gastgewerbe gelten zusätzlich die Bestimmungen des L-GAV (Art. 27). Im BVG sind die minimalen Bestimmungen der obligatorischen 2. Säule geregelt. 

Obligatorisch/Überobligatorisch

Die obligatorische berufliche Vorsorge gemäss BVG legt den zu versichernden Personenkreis und die Mindestleistungen fest. Im BVG sind Jahresbruttolöhne bis maximal CHF 84‘600.– versichert.

Eine überobligatorische berufliche Vorsorge kann abgeschlossen werden, wenn höhere Löhne (über CHF 84‘600.– pro Jahr) und/oder grosszügigere Leistungen als gesetzlich vorgeschrieben versichert werden wollen.

Beiträge

Vom Bruttolohn wird ein vom Bundesrat definierter Betrag abgezogen (Koordinationsabzug). Das Resultat wird «koordinierter» oder «versicherter» Lohn genannt. Auf diesem werden die Beiträge für die Pensionskasse erhoben. Der Prozentsatz hängt einerseits von der Pensionskasse oder Versicherungsgesellschaft und andererseits von deren Vorsorgeplänen ab.

Weitere Informationen

Details zum Thema Pensionskasse (berufliche Vorsorge) finden Sie in unserem Leitfaden oder in der Broschüre «Meine Pensionskasse».